Sonntag, 19. August 2012

Umbau #3

Und weiter gehts:

Das Bad und die extra Toilette waren eine echte Herausforderung. Was der Vorraum vor dem Bad sollte, darüber waren wir uns nicht im Klaren - bei dem  großen Flur war ein extra Garderobenraum nicht notwendig. Außerdem war das Bad so viel zu klein!
Bei Besichtigung - ein Alptraum in rosa!!!
Nach Radikalentfernung
Es war klar - die Wand musste raus, um das Bad zu vergrößern. Immerhin wollten wir Badewanne und Dusche, Waschbecken und WC hier unterbringen.
Die Wand ist raus!
 
Neue Leitungen und ein neuer Sicherungskasten
Rauputz und Fliesenarbeiten
Und so sieht das Bad jetzt aus 
 
Die Gästetoilette:
Der nächste Alptraum
 Und das ist daraus geworden:
Mein alter Trockner hat den Umzug leider nicht überstanden. Wie soll es auch anders sein. Nach 20 Minuten des ersten Trockenvorgangs in der neuen Wohnung knallte plötzlich die Sicherung und ein penetranter Geruch machte sich breit. An alter Stelle hätte er bestimmt noch ein paar Jahre gemacht. Aber nun gut - es gibt Geschäfte, die haben so viele Trockner, dass sie sogar welche davon verkaufen... 

Das nächste Mal zeig ich Euch dann meine neue Küche! *schwärm*

Samstag, 18. August 2012

Umbau #2

Weiter gehts mit dem virtuellen Rundgang durch unsere Wohnung.

Für Murkel war die Tatsache, dass das Haus verkauft wird, erstmal ganz schlimm. SEIN Kinderzimmer unter dem Dach, SEIN Garten, SEIN Spielehaus - er war richtig eifersüchtig, dass hier bald andere Kinder SEIN Reich frequentieren.

Als er dann erfahren hat, dass er auch im neuen Domizil ein eigenes Reich bekommt, ließ er sich etwas versöhnen.

Heute ist er rundum glücklich und zufrieden. In Spuckweite ist ein Bolz- und Spielplatz, im daran anschließenden Wald kann man sich verstecken und auf Bäume klettern und um das Haus herum ist auch massig grün. Vor allem SEIN Kinderzimmer hat es ihm aber angetan.
Bei Besichtigung
Nach Radikalentfernung
Heizungsrohre verkleidet, Fenster und Heizkörper neu und fertig tapeziert
Und so sieht sein Reich jetzt aus. 
 
 
 
Auch der Flur war wirklich kein Schmuckstück. Ich mag ja gerne ne offene Gestaltung, dass aber zwischen Wohn/Esszimmer und Flur keine Abtrennung war, hat mich doch sehr gestört.
Nach Radikalentfernung
 
Die Zwischentür sitzt
 
Rauputz ist fertig
Und so sieht er fertig aus:
 
 
Das nächste Mal zeig ich Euch unser Badezimmer.

Freitag, 17. August 2012

Ja, ja - das Alter...

Krank zu Hause heißt nicht, faulenzen und vor sich hinleiden, bis zum abwinken. 

Im Gegenteil: es heißt, von einem Arzt- zum nächsten KG-Termin zu hetzen. Dann kann man immer noch vor sich hinleiden bis zum abwinken...

So einen Tag habe ich gerade wieder hinter mir.

15:20 Uhr: KG und manuelle Therapie
16:45 Uhr: Doc

Liebling sagt: "Wir treffen uns um 17 Uhr am Bahnhof. Eisbecher und Aussicht auf den See anschließend inklusive."

Ich meine darauf hin, dass es auch ein paar Minuten später werden könnte, dass ich aber grundsätzlich die Idee klasse finde. An diesem heißen Tag dürfen es dann auch 2 Eis sein.

Um 17:05 Uhr bin ich am Bahnhof. Liebling ist noch nicht da. Kein Problem - ich hatte ja gesagt, dass ich es eventuell nicht pünktlich schaffe. Viertel nach fünf werde ich langsam ungeduldig. Wo treibt er sich bloß herum???! Ich laufe ums Karree, schaue ins Bahnhofsgebäude - vielleicht war es ihm draußen zu heiß und er hat die Kühle gesucht - aber: keine Spur von Liebling.

Hat er vielleicht falsch verstanden und kommt erst um 18 Uhr?

Ich warte weiter, setze mich von einer Bank auf die nächste - ich hab die Auswahl zwischen sechsen, mal schattig, mal sonnig - und mache mir langsam Sorgen. Sein Handy liegt natürlich gut aufberäumt zu Hause - man könnte sich ja sonst zufällig zusammen telefonieren... *grummel*

20 Minuten nach 6 setze ich mich ins Auto und fahre heim. Aber auch dort erwartet mich nur gähnende Leere. Wo zum Teufel treibt er sich bloß rum?!!!

Wieder rein ins Auto und wieder an den Bahnhof gefahren. Vergebliche Liebesmüh - weit und breit kein Liebling zu sehen.

Kurz nach halb acht bin ich wieder in heimischen Gefielden. Ich will ihm genau bis 20 Uhr Zeit geben, dann rufe ich die Bullen an - hier ist bestimmt etwas passiert!

10 Minuten später schließt er die Tür auf. "Wo warst denn du?! Ich hab die ganze Zeit auf Dich gewartet!"

"Du auf mich?! Ich kenn jede einzelne Blume, jede Bank und jedes Straßenschild am Bahnhof - nur Dich habe ich nirgends gesehen!"

"Bahnhof?" Langsam macht sich Verblüffung und Zerknirschtheit in seinem Gesicht breit. "Upps, das hatte ich ganz vergessen - ich hab die ganze Zeit in der Eisdiele gewartet!"

Donnerstag, 16. August 2012

Umbau #1

Wie versprochen, gibt es heute Bilder von unserem Schlafzimmer.
Bei Besichtigung
Nach Radikalentfernung
Das Schlafzimmer musste als Materiallager herhalten. 
 
 
Fenster und Heizkörper erneuert und den Abstellraum in Trockenbau errichtet.
Holzdecke eingezogen, Heizungsrohre verkleidet und tapeziert
Abstellraum fertig gestellt
Und so sieht es jetzt aus: 
 
 
 
Das macht doch süße Träume, oder?!! *g*

Um unseren Bandscheiben etwas Gutes zu tun, haben wir uns dazu noch elektrisch verstellbare Lattenroste und supertolle Matratzen gegönnt - ich schlafe hier wie ein Baby! Und da es hier nur Betonwände gibt, ist es bei den derzeit tropischen Temperaturen auch immer schön kühl - im Haus war es unterm Dach manchmal wie in einer Sauna!

Nächstes Mal gibt es dann Bilder von Murkels Zimmer (der hat natürlich ein eigenes bekommen) und vom Flur.


Mittwoch, 15. August 2012

Mal wieder...

...kzH.

Ich habe Rücken.

Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz. Verdacht auf Vorfall in der Brustwirbelsäule. Macht sogar Probleme beim Atmen. Sitzen, bücken, drehen und heben geht gar nicht. Höchstens mit Dauerdröhnung. 

Nächste Woche ist MRT-Termin. Solange leide ich halt noch in Unwissenheit vor mich hin.

Immerhin gibt mir diese Auszeit die Gelegenheit, mich mal wieder um meinen Blog zu kümmern. Um es mit den Worten meines Vaters auszudrücken: "Es ist nix so schlecht, dass nicht doch noch was Gutes dabei herauskommt!"

Es hat ja gewaltige Veränderungen in meinem Leben gegeben - wenigstens  Liebling ist mir als Konstante geblieben.

Die Schlüsselübergabe hatten wir zum 15.03.2012, dann gings an die Renovierung - ach was sag ich: zur Grundsanierung der Wohnung! Nichts blieb wie es war! Wände fielen, andere wurden gezogen, Fenster, Heizung, Türen, Böden, Decken, Wände, Keller, Balkon, Elektro- und Wasserinstallation, Küche und Bad: nichts blieb wie es war.

Unter den vorhandenen Laminat- und PVC-Böden lag überall noch ein ekliger Teppichboden. Nachdem ich die blöde Gummierung an einem Nachmittag weggestrippt habe, haben mir nachts im Bett noch die  Arme nachvibriert. Die nächsten Wochen kam dann der Schutt. Zuerst die Wohnung auf nackte Wände zurückbauen, Schlitze hämmern in Beton, Trockenbauwände ziehen, Fliesen abklopfen und neue verlegen - ich hab gefühlte 1000 Tonnen Dreck zusammen gekehrt, geschaufelt und in den Container gekippt. (Vermutlich hat das meine Bandscheibe etwas übel genommen...)

Wisst ihr was: Sisyphos war ein Faulpelz gegen mich. Auf unerklärliche Weise waren sämtliche Dreck- und Schuttberge jeden Tag wieder aufs Neue vorhanden. Trotz entsprechender Winke mit dem Zaunpfahl Brückenpfeiler warte ich heute noch auf meinen Besenorden für die sauberste Baustelle der Welt...

Zwischen meinen Kehr- und Aufräumaktionen wurde um mich herum gebohrt, gesägt, gehämmert, gestrichen, verputzt und Leitungen gezogen. Dass ich alleine tapeziere, habe ich mir allerdings nicht nehmen lassen - eine Arbeit, die mir richtig Spaß macht!

Und wir waren schnell!!! Am ersten Maiwochenende war schon der Umzugstermin. In knapp 7 Wochen haben wir aus einem Dreckloch mit Potenzial ein richtiges Schmuckstück gemacht!

Hier erst mal der Grundriss der Wohnung:
Mein Büro
bei Besichtigung
nach Radikalentfernung
Heizungsrohre werden verkleidet, neues Fenster ist schon drin
Neuer Heizkörper und bereits tapeziert
Und so siehts jetzt aus:
 
 
Morgen zeig ich Euch dann mein Schlafzimmer.

Freitag, 25. Mai 2012

500. Post - live from Berlin

Ja, ich lebe noch. Und bin urlaubsreif. Doch das ist eine andere Geschichte.

Jetzt sitzen wir bei Berliner Weisse beim Karneval der Kulturen und lassen es uns gut gehen.