Montag, 23. November 2015

Urlaub Italien/Frankreich/Spanien 2015 23. - 27.04.2015

Schon ewig habe ich nix mehr geschrieben - das ist halt das harte Los, wenn man nur unterwegs ist... :) Ich möchte unsere Frühjahrsfahrt trotzdem jetzt langsam mal zum Abschluss bringen - immerhin gibt es noch viele andere, neue Abenteuer zu berichten! 

Also frisch ans Werk:

Donnerstag 23.04.2015 Faro Cabo die Palos => CP "Playa de Mazarron" Bolnuevo


Schweren Herzens verlassen wir den tollen SP am Leuchtturm - das war mit Sicherheit nicht der letzte Besuch hier! 

Die Fahrt führt durchs Inland an einer zauberhaften Windmühle vorbei, über Cartagena nach Bolnuevo. 


Hier, in der Nähe von Puerto de Mazarron liegt ein schöner CP am Orsteingang. Obwohl die einzelnen Plätze erst im Sommer überdacht sind, ergeben sich durch die Konstruktion verschiedene Höhenbegrenzungen. Letztendlich finden wir aber doch noch einen Platz in erster Reihe, der sowohl von der Länge als auch der Größe her passt.

Schnell haben wir aufgebaut und entspannen in der warmen Sonne. Später spazieren wir gemütlich über den Platz, der mit seiner Blumen- und Pflanzenpracht punktet.

















Liebling pflückt mir am Strand ein paar Blümchen.


Den Abend lassen wir mit einer Sangria im Sonnenuntergang ausklingen.


Freitag, 24.04.2015

Mit dem Radl geht es nach Bolnuevo. Es ist eine süße kleine Ortschaft, der Altstadtkern schmiegt sich auf einem kleinen Hügel eng zusammen.


Beeindruckend sind die Felsformationen, durch Winderosionen entstandene Pilzfelsen. Leider macht heute die Sonne auch Urlaub und lässt sich nicht einmal blicken, die Bilder sind deshalb auch nur suboptimal...




In einem der Strandlokale trinken wir einen Espresso, bevor wir uns wieder auf zu Wombl machen.

Samstag, 25.04.2015

Die Sonne lacht wieder - da macht das Frühstück schon Spaß!


Unsere Bikes bringen uns nach Puerto de Mazarron, einen quirligen Küstenort. Schön sind hier die ausgebauten Fahrradwege, man muß weder Autos noch Fußgänger fürchten.





Eigentlich wollten wir hier einen schönen Fischteller essen, als wir jedoch an einem Fischgeschäft vorbeikommen, hat sich das erledigt. Beladen mit frischen Muscheln, kleinen Sepias und ein paar Scampis geht es zurück und der Grill wird angeschmissen. Ich könnte immer noch wohlig stöhnen, wenn ich daran zurück denke...

Nicht weit vom Platz gibt es einen kleinen Supermarkt, der alles, aber auch wirklich alles anbietet! Die Regale sind vollgestopft, die Gänge dazwischen zugestellt - Liebling fühlt sich wie im Paradies! Kabelbinder in allen Farben und Größen, Heringe (zwar reichlich dabei, aber: die kann man immer gebrauchen!), Hosen, Melone, Bier, Gaskartusche - der Fahrradkorb begrenzt dann letztendlich die Menge.

Kaum haben wir es uns wieder vor Wombl gemütlich gemacht, fängt es an zu tröpfeln. Das dies als echte Warnung zu verstehen ist, merken wir recht schnell. In Nullkommanichts schüttet es wie aus Kübeln. Egal. Auch im Womo ist es gemütlich und ich zocke Liebling beim Bauernskat so richtig ab.

Sonntag, 26.04.2015

Morgens ist der ganze Spuk vorbei und die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel. Liebling vergnügt sich mit seinen Kabelbindern - unglaublich, was es so alles zu befestigen gibt! 

Den Mittag verbringen wir am Strand - ich gehe sogar bis zu den Knien ins Wasser. Obwohl ich normal keine Probleme mit kaltem Wasser habe, macht es mich nicht so richtig an, es bis zum Hals auszuprobieren. 13°C mutet eher nach Badewanne mit Eiswürfeln an...






Langsam kommt Wind auf, dunkle Wolken schieben sich über den Himmel und produzieren tolle Farbenspiele.



Das Meer wird immer rauer, der Himmel immer dunkler und durch kleine Wolkenlücken zaubert die Sonne wunderschöne Lichtreflexe und lässt Felsen golden strahlen.









Ein Regenbogen spannt sich über den Himmel, aus dem dann plötzlich zwei werden.






Trotz dieses wilden Schauspiels bleiben wir heute trocken.

Montag, 27.04.5015

Lieblings Burzeltag!

Ich backe uns frische Brezeln auf und wir lassen uns unser Sektfrühstück munden.

Die Sonne scheint wieder vom blauen Himmel, deshalb wollen wir die Felsformationen nochmals sehen. Komischerweise läuft mein Rad plötzlich ganz schwer, lässt sich auch nicht richtig schieben und auch die Bremserei geht nicht so, wie es soll. Des Rätsels Lösung: Liebling hat an allen Kabeln und Zügen seine geliebten Kabelbinder angebracht, "dass nix mehr rumflattert!" Es flattert nix mehr, aber es bewegt sich auch nix mehr. Erst als alles wieder rückgebaut ist, kann ich auch wieder richtig fahren...

Dieses Mal präsentieren sich die Felsen in anderem Licht.








Der Ausblick von dem kleinen Felsendorf ist atemberaubend.



Hinter dem Dorf, über der kleinen Bucht, ist oben links sogar ein SP zu sehen.



Auf der Rückfahrt entdecken wir eine Villa, die wir sofort nehmen würden: am Strand mit vielen Türmchen, stahlend gelb und mit einer Outdoorküche auf einer weitläufigen Terrasse.



Zum Mittagessen bekommt Liebling ganz bodenständig einen Schweinebraten mit Nudeln und Gurkensalat, nachmittags einen Nußkuchen zum Kaffee.


Seinen Geburtstag beenden wir mit einem Aperol.


Murkel gratuliert seinem Opa zum Geburtstag und fragt, wann wir endlich wieder heim kommen. Nach meinem Hinweis, dass wir 2500km weg sind und das mindestens ne Woche gehen wird, fragt er: "sagt mal, seid ihr in New York?" Nun haben wir beschlossen, morgen langsam den Heimweg anzutreten.

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