Mittwoch, 30. Dezember 2009

So wars bei uns!

Weihnachten war ja auch. Und es war wunderschön!

Ich bedaure es sehr, dass alles schon wieder vorbei ist. Aber ich halt es damit: Nach Weihnachten ist vor Weihnachten!
Heilig Abend

Meine Eltern, Lieblingstochter mit Partner, Schwesterlein und Schwager kamen mittags schon zum Kaffeetrinken. Für Tochter und Freund war dann auch schon Bescherung angesagt, da sie den Abend bei seinen Eltern verbrachten.

Was wir von den beiden erhielten, trieb mir schon das erste Mal die Tränen in die Augen: Wir bekamen 3 Tage „Stellplatz am Wasser“ geschenkt! Zum Knutschen, die Idee!

Um 17 Uhr gingen wir alle in die Weihnachtsmesse. Alles war dort dunkel, keine Kerze, keine Christbaumbeleuchtung brannte, bis der Priester mit einer einzelnen Kerze hinter den Ministranten die Kirche betrat. Während er uns von dem Licht erzählte, das die Geburt Christi ins Dunkel dieser Welt brachte, zündete er eine Kerze nach der anderen an, bis überall dann Lichter brannten. Das fand ich schon sehr beeindruckend. Als zum Ende der Messe dann wieder alles dunkel wurde und nur die Lichter des Baumes leuchteten, während die ganze Gemeinde „Stille Nacht, heilige Nacht“ sang, da, ja da lief mir die Gänsehaut von oben nach unten und ich fühlte es: Weihnacht!

Wieder zuhause ließen wir uns das Essen schmecken: Gerauchter Pfefferbauch, 2 ½ Stunden bei 100° im Backofen gegart, mit Rotweinsauce, dreifarbigen Spätzle und Rosenkohl. Als Nachtisch hatte ich mir Erdbeermousse auf Orangeneierlikör mit Erd- und Waldbeeren ausgedacht. Lecker war alles!

Gegen später, genau richtig zu Nachtisch, kam noch Brüderlein mit Schwägerin und der Enkelin vorbei, die sinnigerweise gleich als Engelein verkleidet war – mit ihren blonden Locken und den blauen Augen eine richtige Zuckermaus. Murkel feierte ja mit seiner Mama und seinen anderen Großeltern – so hatten wir wenigstens ein Kind dabei.

Während im Hintergrund klassische Weihnachtsmusik lief, vergnügten wir uns noch sehr lange mit Rummikub…

1.Weihnachtstag

Das war Murkels Tag! Im Vorfeld hatte er uns schon eingeweiht: „Wenn ich aufwache, steh ich ganz leise auf, geh ins Bad, Zähne putzen, waschen, eincremen, dann anziehen und dann geh ich ganz leise raus und komm rüber zu euch!“ Glücklicherweise konnten wir ihm das ausreden – SchwieTo hätte einen Infarkt bekommen, wenn sie sein Bett leer gefunden hätte…

Aber gleich nach dem Frühstück waren dann Murkel mit SchwieTo und Partner da. Klar, dass sich der Zwerg sofort auf seine Geschenke gestürzt hat. Bei jedem Geschenk rief er: „Das hab ich mir schon soooo lange gewünscht!“
Er war glücklich und zwar rundum! Auch wir erhielten ein tolles Geschenk: Ein Romantikabendessen im Burgkeller in Pfullendorf. Da wir unser Bett überall mit nehmen *g*, gilt für diesen Abend dann Genuss pur ohne Reue!

Wir aßen zusammen, tranken Kaffee zusammen, lobten ausgiebig den Baum und abends wollte der Zwerg natürlich bei uns bleiben.

2.Weihnachtstag

Zum Mittagessen hatte uns SchwieTo eingeladen. Sie servierte uns Medaillons in Waldpilzrahm, Spätzle und Zuckermöhren. Kochen kann sie wirklich gut!

Murkel musste uns natürlich zeigen, was das Christkind noch so alles gebracht hat. Stundenlang hab ich mich mit einem Transformer beschäftigt, den ich zum LKW umbauen sollte – fast hab ichs geschafft. Ich frag mich nur, wie 5jährige (empfohlenes Spielalter) das hinkriegen sollen…

Da Liebling schon seit Heilig Abend erkältet ist, ließen wir den Rest des Tages zu Hause ausklingen – Couch, Kaminfeuer, Fernseher, Mittagsschlaf.

Sonntag

Meine Eltern haben uns Kinder und Schwiegerkinder zum Essen ins Restaurant eingeladen – ich könnte mich daran gewöhnen, an den gedeckten Tisch zu sitzen! Da wir natürlich auch noch deren Christbaum bewundern mussten, gab es den Nachmittagskaffee dann im alten Zuhause.

Ich merkte bereits die Erkältung in den Knochen. Trotzdem ging ich Montagmorgen arbeiten. Zumindest bis 12 Uhr. Dann gab ich auf.

Seiher liege ich im Bett…

Kommentare:

  1. Gute Besserung!!
    Hört sich gut an dein Weihnachtsbericht.(Und lecker :-P )
    Aber sag, "Lieblingstochter", ist da die andere Tochter nicht traurig über diese Bezeichnung? Und SchwieTo mit Partner... ist der Partner nicht mehr dein Sohn? Ähm...verwirrt...
    Ja, ich kann ich auch gut erinnern, war immer schwierig mit meinem Sohn, lange Zeit das einzige Enkelkind beider Großelternpaare und teilen geht ja nicht ;-)
    Wünsche dir und deinen Lieben einen guten Rutsch und Strat ins neue Jahr!

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  2. Hallo Miki!

    Lieblingstochter ist meine einzigste Tochter, deshalb muss sie schon Lieblingstochter sein! ;)
    guggst du: http://schuemichel.blogspot.com/2009/12/noch-13-mal-schlafen.html

    Und SchwieTo ist eigentlich schon Ex, ist aber wie eine Tochter für mich und wird es auch immer bleiben. Sie hat seit ein paar Monaten einen neuen Partner, nachdem sie sehr lange nichts mehr von Männern wissen wollte, da ihr mein Sohn ziemlich übel mitgespielt hat.

    Er hat den Kontakt völlig abgebrochen - leider...
    http://schuemichel.blogspot.com/2009/10/gehts-noch.html

    Auch dir und deiner Familie ein richtig gutes Neues Jahr!

    LG

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  3. danke Michaela, jetzt bin ich ins Bild gerückt... ;-)
    Was kann Murkel froh sein, eine so liebe Oma zu haben, wenn er schon so einen bescheuerten Vater hat (sorry)... aber vielleicht wird er ja irgendwann wieder zu Verstand gehext... schließlich war er ja mal "normal"....
    Wünsche dir und deinen Lieben ein gutes, gesundes, harmonisches neues Jahr!

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